FREIE WÄHLER: Turbo-Abitur abschaffen, G9 wieder einführen!

Die FREIEN WÄHLER in Norddeutschland fordern die Abschaffung des „Turbo-Abiturs“ und die flächendeckende Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums (G9).

Die Landesvorsitzende der nördlichen Bundesländer mit dem FREIE WÄHLER Bundeschef Hubert Aiwanger.

"Wir wollen, dass Eltern in keinem Bundesland mehr gezwungen werden, ihre Kinder zum übermäßig stressigen Turbo-Abitur anmelden zu müssen. In ganz Norddeutschland formiert sich Protest gegen die um ein Jahr verkürzte Schulzeit. Notfalls muss es koordinierte Volksentscheide geben."

Das erklären die Landesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. FREIE WÄHLER nehmen im September 2013 erstmals an der Bundestagswahl teil. Außerdem kandidieren sie bei der Landtagswahl am 20. Januar in Niedersachsen sowie bei den Kommunalwahlen am 26. Mai in Schleswig-Holstein.

"Viele Gymnasiasten müssen Freizeit-Hobbys wie Musikunterricht und Sporttraining aufgeben, weil sie dazu keine Zeit mehr haben. Und jeder fünfte deutsche Schüler nimmt wegen der Stofffülle des G8 bereits Nachhilfe. Dabei ist es für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig, dass Jugendliche keine Lernmaschinen werden, sondern beim Heranwachsen auch mal mit Gleichaltrigen Herumhängen können“, erklärt Wolf Achim Wiegand, FREIE-WÄHLER-Landesvorsitzender und Bundestagsspitzenkandidat in Hamburg.

Die FREIEN WÄHLER im Norden fordern die generelle Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren. Der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende, Thomas Misch, sagt: „Wahlfreiheit, wie in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hessen, führt nicht weiter. Der Streit wird nur in die Schulen verlagert. G8 gehört völlig abgeschafft.“ Damit liegt er auf der Linie von 79 Prozent der Eltern in Deutschland, die dafür sind, zum Abitur nach 13 Jahren zurückzukehren (Emnid, September 2012).

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER in Mecklenburg-Vorpommern, Gustav Graf von Westarp, argumentiert: „Das Hauptargument für die Einführung der verkürzten Schulzeit, nämlich die zum Ausland vergleichsweise lange Dauer der deutschen Schulzeit, ist unredlich. Denn anderswo gelten völlig andere Lehrpläne. Dagegen haben die deutschen Kultusminister bei der G8-Einführung nichts entrümpelt. Die Folge ist, dass die Kinder den gleichen Lehrstoff in kürzerer Zeit verdauen müssen.“








Veröffentlicht am: 04.01.2013 01:33

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